Aufgabe:
Überall wird Panik gemacht, dass Ende 2012 die Welt untergehen wird. Nun dürft ihr euch austoben und mit euren Fancharakteren den Weltuntergang erleben. Was wird geschehen? Werden tatsächlich alle sterben? Kann es verhindert werden? Macht daraus etwas. Das Ende ist eure Entscheidung, aber die Geschichte muss sich um den Weltuntergang drehen.
Regeln:
- max. 3.000 Wörter
- Thema: Weltuntergang
- nur Fancharaktere von Sonic & Co. sind erlaubt
- Charaktere von anderen bitte nur mit Erlaubnis dieser
Abgabetermin:
31. Januar 2012
Preis:
Die drei ersten bekommen eine Grafik!

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2012
Rose rannte umher. Panisch tastete sie nach ihrer Taschenlampe. “....”, zischte sie und rannte weiter. Sie war ja von König Janek regelrecht auserkoren wurden die Welt zu retten. Rose befand sich in den alten Katakomben wo sie eine Truhe finden sollte mit einer Botschaft darin. Zombies kamen auf sie zugeraunt mit Waffen in der Hand. Rose schluckte und schoss einem davon in den Kopf. Sie achtete gar nicht mehr auf die wütende Zombiemeute und rannt weiter. Ein langer Gang erstreckte sich vor ihr und sie ging ans Ende dieses. Auf einem Prodest von 2 Engelssatuen getragen stand tatsächlich jene besagte Truhe. Sie nahm sich die Truhe und rannte nach draußen bevor die getragene Decke auf sie herabstürzte. Die Truhe wurde beschädigt und ein altes Pentgrament fiel heraus.
"Na super”, murrte der König als er die Truhe fand mit der Botschaft. “Der Weltuntergang. Na wers glaubt wird sehlig”, lachte der König. “Ich an ihrer Stelle würde diese Botschaft nicht so lachhaft nehmen. Das Ende der Welt steht bevor”, erklärte Max. “Ja. Ich finde es anch wie vor zum brüllen”, achte Janek und verschwand in sein Zimmer. “Diese Wölfin … sie ist…”, flüsterte Max. Tränen strömten seine Wangen herunter. “Ist sie etwa Tod?”, fragte ein Soldat. Max nickte. Und ließ den leblosen Körper fallen. “2012 das schwarze Jahr”, seufzte Max und sah den 21. 12 schon näher kommen. Den dann sollte laut eines Kalenders die Welt untergehen. Genau 12:12. Max sah auf eine antike Wanduhr die des Königs ganzer Stolz war. “12:12”, hauchte Max mit angehaltenen Atem und die schönen Buntglasfenster des punktvollem Schlosses zersprangen in ihre Einzelteile. Die Soldaten rannten panisch umher als die Erde anfing zu beben und bedrohlich zu zittern. Minkeam kam in den Saal gestürmt und schnappte sich Max. “Aber der König“, bemerkte Minkeam. “Lass ihn. Es geschiet ihn mehr als Recht. Er glaubte eh nicht an den Weltuntergang. Hast du schon einen Plan wie wir diesen Weltuntergang aufhalten könnten?”, fragte Max. “Aufhalten ist eher das falsche Wort. Wir können laut meinen Berechungen uns in den Katakompen verstecken”, erklärte Minkeam. “NEIN!”, schrie Max und erzählte Minkeam was sich zugetragen hatte. “Oh. Dann müssen wir uns wohl oder übel ergeben”, flüsterte Minkeam. “NEIN! Nur über meine Leiche!”, schrie Max und zückte ebenfalls sein Schwert und rammte diese in den Boden. “Ich werde versuchen so lange dort dran zu bleiben bis…”, aber Maxs Versuch war vergeblich. Max bekam einen heftigen Windstoß zu spüren und wurde unsanft an den nächst besten Baum geschleudert. “Ich glaube wir müssen sterben”, flüsterte Max. Minkeam knurrte. “Nicht mit mir!”, schrie der edele Ritter und sah wie ein Haus im Boden versank. Kleinere Kinder wurde in die Erde mitgerissen. “Scheiß Weltuntergang”, zischte Max als er eine riesige lila Welle auf sie zukommen sah. Dieser erfasste die zwei und wurden in die Bewusstlosigkeit geschickt.
Minkeam erwachte mit Kopfschmerzen wo bin ich fragte er sich und fand sich auf einer Raumsation wider. “Die Welle hab ich mit meinen Kräften geschickt um euch zu retten. Die Welle telepotierte euch hierher”, erklärte ein schwarzer Wolf. Minkeam nickte und sah sich um ehe er aufstandt. “Wo ist Max?”, fragte Minkeam. “Hier oben seid ihr sicher”, sagte der Wolf ohne auf Minkeams Frage einzugehen. “Dein Freund ist tod”, flüsterte der Wolf. “Aber hier bist du sicher. Nenn mich Black”, erklärte dieser. “Minkeam”, antwortete er. “Wie ist Max gestorben?”, fragte der Ritter. “Er war nicht mehr hier und ich denke er ist tod. Er ist raus gesprungen aus diesem Raumschiff und weg war er”, erklärte Black. “Er war mein Freund. Ich muss ihn finden”, erklärte er. “Nur zu. Aber sei versichert das du sterben wirst”, knurrte Black. “Das bin ich mir bewusst”, knurrte Minkeam und sprang raus ehe er die Tür öffnete.
Minkeam lief umher. Er ach Leichen rum liegen. “MAX!”, schrie er und sah einen 12 jährigen Igeljungen am Boden kauernd. “Wo sind denn deine Eltern?”, fragte Minkeam und der Junge zeigte auf die Leichen seiner Eltern. Minkeam sah prüfend in den Himmel und sah einen riesigen Metrorit in Richtung Erde rasen. Minkeam wollte dem kleinem Jungen etwas zurufen aber der Metroit hatte ihn schon erreicht. Nun setzte ein ganzer Schwarm von den glühenden heißen Meteriten auf die Erde zu.
Max kämpfte währenddessen mit sich selbst. “Ich muss weiter”, trieb er sich immer wider selbst vor ran. “Warum bin ich auch aus dem Raumschiff gesprungen? Dort wäre ich jetzt wenigstens sicher”, knurrte er. Max sah Minkeam vom weitem. “Ich dachte ich hätte dich für immer verloren”, lachte Minkeam und beide nahmen sich in die Arme. Ein Mertit schlug auf den beiden ein.
Max und Minkeam waren zwei Freunde. Sie gingen durch dick und dünn. Sollte man diese Geschichte für die Nachwelt stets aufbewahren weil es noch jemals Nachkommen geben würde.
In Gedanken an Minkeam und Max Und an Rose Tochter von Max
Gezeichnet Black
Wörter: 836
editiert! Hab da was falsch verstanden, sorry >_<
21.12.2012
Nun war es soweit-2012. Sunny hätte es nie gedacht, dass es in Wirklichkeit geschehen wird und hat ihre Zeit verplempert! Die 16-jährige Katze war noch nie wirklich verliebt, war noch nie gereist und nun ging diese Welt einfach unter! Ohne das sie jemand fragte!
Die Katze rannte wie bessesen durch die leeren Starßen und stolperte mehrmals, als der Boden began zu beben und sich öffnete.
Sie sprang über mehrere Erdlöcher, mit nur einem Ziel, dieser Welt zu entkommen, aber wie? Tränen sammelten sich in ihren Augen und ein riesiger Abgrund öffnete sich vor ihr.
"Nein!", schrie sie entsetzt und wollte umkehren, doch hiner ihr verschwand auch das letzte Stück Erde, was auf dieser Straße noch übrig war.
Sie fiel, fiel immer tiefer hinab und kam der bedrohlichen Gefahr, das Magma immer näher.
Nun würde sie sterben, einsam , alleine und niemand würde sich an sie erinnern.
"Das Leben ist ungerecht..", murmelte sie und ein lauter Knall ertönte...
"Sunny, Sunny! Wach auf, du musst zur Schule!" Eine freundliche Fuchsstimme drang zu der Katze. Hatte sie diese Geschichte nur geträumt? Würde ihre Welt doch nicht untergehen? War sie etwa nicht tot?
"Mensch, warte bin müüüde!", gähnte Sunny und wälzte sich um, doch Mihan, die sie weckte wurde nervöser und holte letztendlich seinen besten Freund Shover, der die Schlafmütze über die Schulter nahm und rannte.
Der blonde Fuchs flog ihnen hinterher und jetzt begriff Sunny erst, was los war! Das Ende, sie hatte eben zwar nur geträumt, aber jetzt war es wirklich da!
Draußen, auf der Straße, panisch schreiende Leute die Verzweifelt ihre Hände nach oben hoben um zu beten, aber bringt dies wirklich was?
Die Erde, wie in ihren Traum zerbröselte langsam und heiße Glut stieg empor.
Geschock sah sie sich das Schauspiel an, zwar war sie jetzt nicht alleine aber sterben wollte sie doch nicht!
Sie wandte sich mit ihren Gesicht zu Shover. "Wir müssen etwas machen, wir können es doch stoppen!", schrie die braune Katze den Blauen-weißen an, der nur den Kopfschüttelte.
"Die Einzigen, die überleben sind die Tiere, die ein Ticket ins Weltall bekommen haben und wir haben es nicht geschafft! Mensch seh es doch ein es hat keinen Sinn!"
Der Igel packte nun an den Arm des ermüdeten Fuchses und rannte mit seinre höchsten Geschwindigkeit hinaus in die Wüste, dort setzte er Mihan und Sunny ab.
"Du willst doch jetzt nicht ernsthaft aufgeben! Wofür haben wir gelebt! Wofür?!", riefen die zwei zum Igel, der entsetzt den in den Horizont blickte.
Eine riesige Wasserwelle kam auf die Drei zu.
"Ihr wart echt gute Freunde! Jetzt heißt es lebe wohl." Shover drehte sich zu Mihan und Sunny und kniete sich zu ihnen "Lass uns beten!"
Lautes Gelächter kam über den Fuchs.
"CUT! Mit solchen Amateuren kann ich nicht arbeiten!" Empört ging ein schwarzer Tiger aus dem Drehstudio des Filmes : 2012- Das Ende kommt.
Civa hatte sich diese Produktion so schön vorgestellt, doch zuerst fiel Anna-Amelie, eine weltberümte Schauspielrin aus und dann musste er diese Sunny einstellen, die überhaupt nicht schauspielern konnte!
Dann dieser Shover und Mihan! Nur Blödsinn im Kopf!
"Egal! Reg dich ab!", flüsterte der Schwarze"Einfach alles nochmal auf Anfang!"
Gesagt getan, die ganze Szene wurde auf neues abgefilmt und lief reibunglos, auch das unschöne Ende, wo die drei starben klappte perfekt!
Nun war der Film fertig, der gut in den Kinos ankam und genau an dem Tag erschien, wo die Welt untergehen sollte, was ein nicht gutes Omen mit sich brachte!
Denn genauso, wie die drei es im Film gespielt hatten, sind sie am Ende gestorben! Keiner hat Überlebt! Diese Welt gab es nicht mehr!
Jedoch lebten alle Verstorbenen weiter in einer anderen Form, aber das Leben nach dem Untergang ist einen andere Geschichte
Wörter: 618
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Vorabbemerkung: Ich habe mich in diesem Kapitel dazu entschieden, Mobius und die Erde zu trennen, obwohl das eine die zukünftige Version der anderen ist.
Auszug aus dem Brief 231
Ich wurde oft darum gebeten, jene Ereignisse niederzuschreiben, die an jenem Freitag stattfanden, der das Leben auf unserem blauen Planeten so stark verändert hat wie nie zuvor und nun, genau ein Jahr danach, komme ich gerne dieser Bitte nach, wo ich diesen Planeten wohl bald für immer verlassen werde.
Nun werden sie sich vielleicht fragen, wer ich bin. Mein menschlicher Name tut hier nichts zur Sache, er ist auch nicht wichtig, da es die Menschheit mittlerweile schon seit gut einem Jahr nicht mehr gibt, jedenfalls nicht so, wie sie vorher war.
Ich befand mich am späten Abend des 21. 12. vor einem Jahr in Berlin, also jener Stadt, wo alles begann.
Diesem Tag waren bereits ungewöhnliche Wetterphänomene wie ein Himmelsleuchten selbst am Tag vorausgegangen und die Hysterie war groß, wurde doch von vielen damals das Ende der Welt erwartet, was gar nicht so falsch ist, wenn man es recht bedenkt.
Aber die Menschen konnten damals einfach nicht verstehen, dass diese seltsamen Erscheinungen nur der Vorbote eines sehr großen und wichtigen Ereignisses waren: der Ankunft der ersten Mobianer auf unserer Welt.
Denn es war ihr Raumschiff, das all diese seltsamen Stürme und das Himmelsleuchten weltweit verursacht hatte. Ich kann nicht erklären wie es das angestellt hat. Aber es hat irgendetwas mit der Krümmung des Raums oder so zu tun, um die großen Entfernungen im All zurückzulegen zu können ohne dabei Jahrhunderte oder gar Jahrtausende zu brauchen.
Mobius, die Heimatwelt der ungewöhnlichen Wesen liegt entweder in einer anderen Galaxie oder einem anderen Universum. So ganz klar ist das noch nicht, da uns das Thema intergalaktische Reisen noch sehr neu ist.
Fakt aber ist, dass die Mobianer auf ihrer Reise durch die Weiten des Alls auf unseren Planeten stießen, eine Welt, die der ihren sehr glich, auf der aber die Menschen und nicht wie auf Mobius die Tiere herrschten. Wie es dazu gekommen ist, muss hier nicht beschrieben werden, ist die Invasion der Xorda doch bereits hinreichend dokumentiert.
Lange beobachteten sie uns nur, da sie fürchteten, dass sie unter den ohnehin schon kriegerischen Menschen einen neuen Weltkrieg auslösen könnten.
Dann, als ihre Treibstoffvorräte zur Neige gingen, mussten sie landen und der Zufall wollte es, dass sie auf dem Pariser Platz direkt vor dem Brandenburger Tor heruntergingen, zum Glück zu einer Zeit, als dort eher wenig Betrieb war, sonst hätte es gewiss Opfer gegeben.
Denn das Raumschiff war riesig und kugelförmig und als es gelandet war öffnete sich eine Luke, aus der die wohl seltsamsten Wesen stiegen, die ich je gesehen habe und die am ehesten jenen Werwesen uralter irdischer Legenden glichen.
Ich war einer der wenigen Zeugen dieses Erstkontakts und konnte als erster Mensch jene Mobianer sehen, die später für so gravierende Veränderungen auf unserer Welt verantwortlich waren, wenn auch unbeabsichtigt.
Es waren drei, die das Raumschiff verließen: ein übergroßer, schwarzer, offenbar weiblicher Igel, der eine Krone trug, ein gelblich-roter Fuchs mit vier Schwänzen und ein rosa Wölfin, wohl eine Kriegerin, denn sie trug einen Dolch auf der einen und eine Strahlenpistole auf der anderen Seite.
Ich verließ mein Versteck, da sie keine Gefahr darzustellen schienen und zuerst sahen wir einander nur an.
Doch dann sprach mich der übergroße, schwarze Igel zu meiner Überraschung in meiner Sprache an. „Sei gegrüßt, Bewohner des Planeten Erde.“, sagte das Wesen in einer zutiefst melodischen und freundlichen Stimme und streckte seine Hand zum Gruß nach vorne. „Ich bin Prinzessin Shadia, Tochter von Shadow the Hedgehog, zukünftige Königin von Mobius und Leiterin dieser Forschungsmission und im Namen aller Mobianer versichere ich, dass wir nur Reisende und Forscher sind und in Frieden gekommen sind“
„Und woher könnt ihr unsere Sprache?“, fragte ich misstrauisch und wich einen Schritt zurück. „Ihr könnt unmöglich von dieser Welt stammen.“
„Es ist wahr.“,entgegnete Shadia nun lächelnd. „Wir kommen von einer anderen Welt, die dieser hier aber sehr ähnlich ist. Aber wir erlernten eure Sprachen durch Beobachtungen und dank dieses Gerätes, erfunden von meinem guten Freund Rowarn Prower, dem Sohn des wohl größten Wissenschaftlers unserer Welt und er ist ebenso brillant wie Tails, wenn ich das sagen darf.“ Diesmal zeigte die Igelin zuerst auf den Fuchs neben sich und dann auf ein seltsames Band, was um seinem Hals hing und golden leuchtete. „Bist du nun bereit, meinen Gruß anzunehmen?“, fragte Shadia und streckte erneut ihre Hand nach vorne und diesmal nahm ich sie an.
Unser Handschlag schien ein neues Bündnis einzuläuten, ein neues Zeitalter stand bevor, auch wenn das viele noch nicht wahrhaben wollten.
Doch schon wenige Wochen nach diesem Ereignis begann das, was später als der Untergang der Menschheit in die Geschichtsbücher eingehen sollte.
Ein neuer, unbekannter Virus trat auf, offiziell bezeichnet als A-S-3-2, besser bekannt aber wohl unter dem Namen Anthro-Virus, und die menschlichen Wissenschaftler waren machtlos, da sie einen solchen Krankheitserreger, der immun gegen alle Medikamente war und sich binnen einer Woche über die ganze Welt verbreitet hatte, noch nie zuvor gesehen hatten.
Was aber bewirkte diese sogenannte Anthro-Seuche nun? Nun, sie verwandelte die Menschen in anthropomorphe, also tierische Wesen mit menschlichen Eigenschaften, sodass sie bald wie die Mobianer aussehen.
Da lag natürlich der Verdacht nahe, dass Shadia und ihre Gefährten sie von ihrer Heimatwelt eingeschleppt hatten und da wir gegen ihre Krankheitserreger keine Abwehrkräfte hatten, konnte sich die Seuche so schnell und so gravierend ausbreiten.
Sofort boten uns die Mobianer, allen voran Rowarn ihre Hilfe an. Aber so töricht wie die Menschen waren lehnten sie die Unterstützung jenes Volkes ab, das uns mit seiner höher entwickelten Technik vielleicht noch hätte helfen können. So aber wurden die Mobianer vertrieben und hielten sich in der Nähe der Erde auf, auf dem Mond, um genauer zu sein, nur für den Fall, dass die Menschen doch noch vernünftig wurden. Denn tief in ihrem Inneren hofften sie auf einen Sinneswandel unserer Rasse, da sie nicht für unseren Untergang verantwortlich sein wollten. Immerhin war nicht absehbar, wie sich die Anthro-Seuche auf die ohnehin angespannte weltpolitische Lage auswirken würde.
Aber wir wurden nicht einsichtig und blieben alleine mit dem Problem, was mich noch heute den Kopf schütteln lässt. Wie waren die Menschen damals nur auf die törichte Idee gekommen, sie könnten eine Krankheit heilen, deren Erreger sich stets veränderte und allen unseren Medikamenten gegenüber resistent war? Denn nur dank unserer Ignoranz konnte es zur rasanten Verbreitung der Anthro-Seuche kommen.
Und auch ich blieb nicht von dieser Krankheit verschont. Ich hätte Shadia damals vielleicht nicht die Hand schütteln sollen. Aber wann bekommt man schon mal die Gelegenheit, der erste Mensch zu sein, der ein außerirdisches Wesen begrüßen darf?
Das erste Symptom der Krankheit, eine unnatürliche, anhaltende Müdigkeit, befiel mich erst drei Wochen nach diesem Treffen, was ungewöhnlich für den Verlauf der Anthro-Seuche war, da sie sonst sehr schnell um sich greift. Aber es soll auf einen Fall gegeben haben, wo das Virus Monate gebraucht hat, um aktiv zu werden, weshalb es mir auch egal ist, warum es auch bei mir verzögert zum Ausbruch kam. Ich wusste oder ahnte jedoch zumindest, was bald geschehen konnte, ignorierte diese ersten Anzeichen aber.
Dann aber wurde das Bedürfnis nach Schlaf so stark, dass ich den Widerstand aufgab und mich ins Bett legte und sofort einschlief.
Aber bald suchten mich seltsame Träume von Tieren heim, vor allen von Füchsen, und schließlich wurde ich unsanft geweckt, mitten in der Nacht. Ich richtete mich auf, die Laken und Kissen waren schweißnass und auch mir erging es nicht besser und mein Schlafanzug klebte mir förmlich am Leib.
Dann ging auf einmal ein unangenehmer Juckreiz von meiner linken Hand aus und ich sah, dass dort rote Haare wuchsen, die es bis vor kurzem nicht gegeben hatte und das, obwohl ich doch eigentlich blonde Haare hatte.
Nachdem mir fast überall rote und am Bauch weiße Haare gewachsen waren schüttelte ich benommen meinen Kopf. Ich hoffte schon, dass alles vorüber war. Aber es war noch nicht vorbei.
Denn bald setzten die richtigen Schmerzen ein und schienen sich auf mein Gesicht zu konzentrieren.
Ich krümmte mich zusammen und schrie auf als sich mein Gesicht verformte, nach außen stieß und zu einer Schnauze wurde. Bald war mein Geruchssinn übermäßig ausgeprägt, sodass ich den Geruch es Zimmers als unangenehm empfand. Auch meine Ohren wurden größer und waren bald gut sichtbar. Und mit ihnen wurde auch mein Gehör überempfindlich, sodass ich alles in unmittelbarer Nähe wahrnehmen konnte und mir die Ohren zuhalten musste bis ich mich an die neue und ungewohnte Schärfe meiner neuen Sinne gewöhnt hatte.
Zum Schluss wuchs mir noch ein Schwanz, nur Stabilisierung, damit ich auch aufrecht gehen konnte und als ich in den mannshohen Spiegel sah, der in meinem Zimmer stand, erkannte ich, dass ich ein Anthro geworben war und zwar einer in Fuchsgestalt.
Irgendwie fand ich mich sehr schnell mit meiner neuen Gestalt ab, glänzte doch das rote Fell prächtig im Licht der aufgehenden Sonne, das durch das Fenster fiel.
Ich habe mir später häufig die Frage gestellt, warum ich ein Fuchs-Anthro geworden bin. Lag es einfach nur daran, dass das erste Tier, was ich nach dem Erstkontakt mit Shadia berührt habe, ein Fuchs gewesen ist, der zwar ausgestopft in meinem Arbeitszimmer stand, aber noch Spuren von der DNS des Lebewesens enthalten hatte?
Ich weiß es nicht, es ist mir auch heute ziemlich egal. Ich fühlte mich nach meiner Verwandlung wie neugeboren und gesünder denn jemals zuvor. Sogar meine Sehschwäche war verschwunden.
Ob ich es den Mobianer nachtrage, was aus der Menschheit geworden ist, werden sich viele nun fragen.
Diese Frage kann ich nur mit einem klaren und entschiedenen Nein beantworten und darauf hinweisen, dass es fast allen, die Anthros geworden sind, besser geht als jemals zuvor, auch wenn es gewiss Ausnahmen geben mag.
Aber der 21.12.2012 war wie von den Maya vorhergesehen ein welteinschneidendes Ereignis, das die ganze Erde an jenem Freitagabend betraf, aber eben kein zerstörerisches, wie viele angenommen hatten.
Vielmehr machte es uns zu einem Teil eines viel größeren Ganzen. Denn mit dem Erscheinen jener antropomorphen Wesen, die sich selbst Mobianer nannten und auf ihrem Planeten von einem gewissen Sonic the Hedgehog angeführt wurden, wurde der Menschheit ein lang gehegter Wunsch erfüllt: Der Erstkontakt mit einer unbekannten, außerirdischen Rasse, die noch dazu unserer Sprache mächtig war.
So konnte eine friedliche Kontaktaufnahme erfolgen, die unser aller Leben veränderte und allein die Maya haben es kommen sehen.
Es stimmt, es war das Ende einer Ära und auch das der Menschheit, wie sie zuvor existiert hat. Aber geht es uns allen jetzt nicht besser als zuvor, sind wir den Mobianern nicht viel zu viel schuldig als das wir ihnen die Einschleppung der Anthro-Seuche anlasten könnten, wofür sie sich mehrmals entschuldigt haben, vor kurzem sogar öffentlich, und was unabsichtlich geschehen ist?
Ich weiß, da mögen jetzt die Worte eines glühenden Verehrers der Mobianer sprechen. Aber da viele Anthros, wie sich die Menschen jetzt nennen, diese Meinung teilen und zum ersten Mal seit Bestehen unserer Rasse Frieden auf unserer Welt herrscht, sei mir eine gewisser Hochschätzung für diese Wesen bitte verziehen, die immerhin nicht soweit geht wie die bei den 'Erlösern von Mobius', welche die Mobianer als Götter verehren.
Wenn Sie mich dann bitte entschuldigen würden. Ich muss mein Raumschiff erreichen und somit meiner neuen Tätigkeit nachgehen, als erster Botschafter der Anthros auf dem Planeten Mobius.
Mit freundlichen Grüßen
Minkeam
mobianische Botschaft in Neu-Berlin, 21.12.2013
unterzeichnet und versiegelt von Minkeam
>>>>>Quelle: original: handschriftlicher Brief 231 von Minkeam an die Neu-Berlin-Zeitung (NBZ); erstmals veröffentlicht in: die gesammelten Schriften des Minkeam; 3270 nach mobianischer Zeitrechnung in Neu-Mobotropolis; Seite: 22/23.
Wörter: 1.903
Wenn ein Mensch nichts gefunden hat, wofür er sterben würde, dann taugt er auch nicht zum Leben.
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@Rose und Minkeam
Ihr seit dabei! Viel Glück!
@Sunny
Nur Fancharaktere von Sonic & Co. sind erlaubt! Du müsstest das also abändern. Sonic & Co. dürfen nicht direkt in der Story vorkommen. Nachfahren wehren jedoch ok. Genauso, wenn du die Charaktere nun einfach durch Fancharaktere ersetzt.
Bitte nutze dazu die Editierfunktion! Danke!

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Das Ende
"2012....."dachte ich als meine familie und bekannte den countdown hinunter zählten:10,9,8....."ich zählte nicht mit da ich wieder mal zutief in meinen gedanken versunken war."2012....wird da die welt nun wirklich untergehen...?"dachte ich die ganze zeit nur."7,6,5,4...""wenn die welt wirklich untergeht,dann war alles umsonst,alles was ich und alle anderen auf dieser welt getan haben...Liebe,Hass,Emotionen,Krieg,Tod...alles umsonst..."die anderen holten schon mal eifrig das feuerwerk und zählten weiter."3,2,1..0!!!!!!!!!!!"ich erschrak."jetzt ist es also soweit...."sagte ich zumir selber.jetzt knallte es auch ordentlich los.alle unterhielten sich und tanzten glücklich,nur ich nicht.ich hatte keine richtigen freunde,da ich viel zu oft innerlich verletzt wurde.....alle haben mich entweder ausgenutzt oder einfach im stich gelassen.ich ging nach draußen doch als ich gerade einen schritt auf den rasen machen wollte,kam mein kleiner bruder goldflame zu mir gerannt.ich erkannte ihm an seinem glänzenden wunder vollen haar,als er dann bei mir war sagte er:nana,ang biol ridmn!!"und umarmte mich.ja,er ist erst 1 jahr und kann nicht sehr gut reden.aber soviel ich weiß heißt das:dahinten hat es knack gemacht,ganz laut und alle sind umgefallen,ich habe angst!!"ich sagte zu ihm"aber nein.du bist einfach nur müde,kleiner...."doch dann sah ich es auch.die erdkrüst e war gebroche aber nur einpaar zentimeter.ein tosender wind kam auf und mein kleiner bruder rannte ängstlich ins haus.ich ging mit zugekniffenden augen(wegen
den
wind)zu denen die herunter gefallen sind und half ihnen auf.doch als ich gerade meiner mutter aufhelfen wollte bewegte sie sich nicht mehr."mama?"keine raktion.das ist nicht gut,das ist ganz und GAR nicht gut...ich fasste sia an und bemerkte,das sie eiskallt war.sofort zog ich meine hand weg und sah wie der boden gefrierte.in meinen augen sammelten sich tränen.ich begab mich zu meiner mutter und hielt ihre hand.
"mutter....wenn du stirbst...dann sterbe ich auch!"das ist das letzte was ich sagt kurz bevor ich erfror.
sorry wegen rechtschreibfehlern!
Wörter: 288
you know,
when you pow me,then I pow you too
when you wanna kill me,then I wanna kill you too
but when you go,then I stay here without you.....
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@Sunny
Das macht doch nichts. Bist jetzt auch dabei! Viel Glück!
@vanilla
Du bist dabei! Viel Glück! Die Rechtschreibfehler machen nichts, solange man es lesen kann. ;)
Ich habe deiner Geschichte mal einen Titel gegeben, das ist für die Umfrage nachher praktisch, kannst du noch editieren, wenn dir etwas eigenes einfällt.

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@luna
okee,danke schön.
you know,
when you pow me,then I pow you too
when you wanna kill me,then I wanna kill you too
but when you go,then I stay here without you.....
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Vier Teilnehmer haben wir schon. Mal sehen, ob noch wer mitmacht. Lange ist nicht mehr, denkt daran.

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Wie lief es eigentlich ab Mama?
„Mama?“, fragt mich meine kleine Tochter Jue, „Erzählst du uns bitte eine Geschichte?“
Ich lächele leicht, streichele Jue über ihr rotes Fell und setze mich auf unsere alte, dreckige Couch. Ich sehe mir unsere Wohnung an. Alles ist so alt, so schmutzig, so düster. Wir besitzen nicht einmal Fenster. Nun gut das wäre im Untergrund unpraktisch. Unsere Kinder müssen im Abwasserkanal spielen und seit Jahrhunderten war keiner mehr an der Oberfläche. Es hat sich einfach keine getraut. Unsere Zivilisation lebt hier unten schon Ewigkeiten und der Grund, weshalb wir nicht mehr auf die Erde können, wurde uns nie erzählt.
Und Niemand, weiß in welchem Jahr wir uns befinden. Ganz einfach, weil wir hier unten das komplette Zeitgefühl verloren haben.
Menschen gibt es nun nicht mehr. Nur noch uns tierische Lebewesen, weil wir uns dieser Umgebung hier anpassen konnten. Die Menschen nicht.
„Mama“, reißt mich Jue, meine kleine Tochter, aus meinen Gedanken, „Was ist denn nun mit unserer Geschichte?“ ich schaue auch meine andere Tochter. Diese habe ich Grace genannt.
„Also“, fange ich an, „Dies ist die Geschichte, wie zwei tapfere Schwestern versucht haben die Welt zu retten. Auch, wenn sie total unterschiedlich waren.“
2012
Es ist dunkel kalt und nass. Na gut im Untergrund ist es halt so. Wird es so Enden? Kann man nichts tun? Gibt es keine Hoffnung? Wir werden sehen.
Eine eisblaue Igelin steht mitten auf einer Klippe und sieht sich das Chaos an. Ihr weißes Kleid weht im Wind und ihre Schleife im Haar droht raus zu rutschen und weg zu fliegen.
„Wegfliegen“, denkt sie sich, „genau das wäre jetzt das einfachste. Einfac h die Flügel auszubreiten und los zu fliegen. Hoch in den Himmel. Weg von hier. Weg von Mobius.“ Sie schüttelt sich einmal kräftig. In so einer schweren Zeit, darf man nicht so einfach mit den Gedanken abschweifen und vor sich hin träumen. Es ist zu riskant.
„HEY Jue!“, schreit eine, für die eisblaue Igelin, nur zu bekannte Stimme, „Willst du jetzt weiter da rum stehen, oder wollen wir unsere Hintern retten?“ „Die Stimme der Vernunft ruft“, denkt sich die eisblaue Gestalt und noch während sie sich umdreht, realisiert sie, dass die, die das Gesprochen hat, alles andere als die Stimme der Vernunft ist. Es ist nur ihre ein Jahr jüngere Schwester Grace, di ungeduldig mit ihrem Fuß auf den Boden tippt.
„Was gedenkst du zu tun?“, fragt Jue ihre Schwester. Diese dreht sich nur gelassen um und zwar so, dass ihr blau- schwarzer Rock im Wind weht und man ihre schwarze, zerrissene Leggins gut erkennen kann. Ihr Oberteil ist ein schwarzes Bauchfreies Top und ihre losen Ärmel sind wiederum blau.
Ihre schwarzen Augen fixieren Jue nun „Kommst du?“
Doch Jue wendet ihren Kopf ab „Nein.“ „Nein?“, fragt Grace nochmal geschockt nach. Und die eisblaue Igelin nickt bestimmt „Wir können nicht, während die Welt langsam in sich zusammen bricht tatenlos rum stehen und darauf warten, dass wir sterben. Nein. Wir müssen etwas tun.“
Doch Grace rollt nur mit ihren schwarzen Augen „Lässt du jetzt wieder die Friedenspfeife in dir raushängen?“ Jue macht sich nicht viel aus dem Kommentar ihrer gelben Schwester, sondern grinst sie nur lieb an. Doch sie protestiert weiter „Außerdem hatte ich gar nicht vor, tatenlos rum zustehen. Ich will mich mit ein paar Leuten in den Untergrund verziehen und Feiern.“
„FEIERN?“, bricht es ungläubig aus Jue heraus, „Die Welt geht unter und DU willst feiern?“
Die gelbe Igelin nickt, grinst und sagt „Wie sang Britney Spears schon? ‚Till the World Ends‘.“
Ein Schuss fällt. Und das ganz nah an Jues Kopf vorbei. „Was sollte das?“, fragt sie einen Mann, mit einer Pistole in der Hand. Er taumelt langsam auf die beiden zu.
„Ihr seid schuld daran.“
Grace und Jue zeigen verwirrt auf sich.
„Ja ihr!“, sagt der Mann und ihm schießen augenblicklich Tränen ins Gesicht, „Meine Familie ist tot. Ich musste mit ansehen, wie sie einer nach dem anderen gestorben ist. Nur ich habe überlebt.“, er macht eine Pause, „Doch jetzt werde ich mich rächen.“
Er entsichert seine Waffe und zielt auf Jues Kopf, doch diese kann sich vor lauter Schreck nicht bewegen.
Er drückt ab und man hört einen lauten, Ohren Betäubenden Schuss.
Doch keine von den beiden Igelinnen hat eine Verletzung, denn Grace hat in dem Moment, als der Man auf den Abzug gedrückt hat ihre Schwester runtergedrückt und sich selbst auch geduckt.
„Verdammt!“, flucht der Mann.
„Komm wir müssen ihm helfen.“, meint die eisblaue und rennt schon auf den Menschen zu.
„Bist du verrückt?“, schreit Grace.
Doch noch bevor ihre Worte an die Ohren ihrer Schwester dringen, bebt die Erde und ein großer Riss tut sich im Erdboden auf. Genau zwischen den Beinen des Mannes. Und er fällt hinein.
Jue reißt ihre saphirblauen Augen auf und rennt davon. Ihre Schwester hinter her.
Die eisblaue Igelin rennt mitten in die Stadt hinein und Grace halt auf. Sie stellt sich vor ihre Schwester, hält sie fest und schaut ihr in die Augen.
„Was genau hast du jetzt vor?“, fragt Grace.
„Es wird nicht mehr lange dauern.“, mein Jue und blickt sich um. In der sonst so befahrenen Stadt ist keine Menschenseele. Sie alle wurden evakuiert. Alle Menschen, doch den tierischen Bewohnern wurde keine Warnung ausgesprochen.
„Die kommen schon klar!“, meinten die Menschen.
Doch jetzt sind die es, die das Problem haben, sie finden keinen Schutz und die Tiere, die haben ihren Untergrund. Und die Menschen haben nur ihre Flugmaschinen, doch diese werden sie vor der bevorstehenden Katastrophe auch nicht retten können.
Denn in das größte Atomkraftwerk Tokyos wurde eine Bombe gelegt. Und zu allem Überfluss ist die ganze Welt auch noch von großen Tsunamis und schweren Erdbeben betroffen.
„Ich werde diese Bombe entschärfen.“, meint Jue und geht tapfer auf das Atomkraftwerk zu.
Doch Grace bleibt standhaft stehen, „Du hast sie doch nicht mehr alle.“, sagt sie, „Die Welt geht so wieso unter. Hast du denn keine Nachrichten gesehen? Überall sind Erdbeben und riesige Tsunamis. Und selbst wenn Menschen oder Tiere überleben sollten, dann werden sie verstrahlt.“
Aber die eisblaue Igelin lässt sich nicht beirren: „Ich habe schon viele Bomben entschärft. Ich schaffe das!“
„Gut.“, schreit Grace, „Wenn du dich unbedingt umbringen willst, dann nur zu. Tu dir keinen zwang an. ICH werde dir nicht helfen.“
„Okay.“, nickt Jue und sie geht hinein.
Grace bleibt draußen stehen.
Jue betritt eine Art Vorraum, in dem ein Mensch steht. Er guckt sie verwirrt an.
„Ich werde helfen.“, sagt Jue kurz und knapp, „Ich werde diese Bombe entschärfen.“
Der Wissenschaftler schaut sie erst skeptisch an doch nach einer Weile Überlegung sagt er „Nun gut, wenn du es so willst. Kennst du dich mit Bombenentschärfung aus?“
Die eisblaue Igelin nickt „Ja. Ich hab es schon ein paar Mal gemacht.“
Der Mann gibt ihr ein Handzeichen und sie folgt ihm in eine Art Labor.
„Wie ist die Situation?“, fragt Jue und ein anderer Mann schaut sie an.
Nach dem der, der sie hier reingeführt hatte, dem anderen was ins Ohr geflüstert hat, antwortet der angesprochene: „Jemand hat am Reaktor 20 Kilo RDX befestigt.“
„20 Kilo?“, fragt Jue geschockt nach meint dann aber, „Das ist eine Menge, aber nicht genug um ein erdbebensicheres Kraftwerk zu zerstören…oder?“
„Doch.“, ist die kurze Antwort auf ihre Frage.
„Die Bombe wurde intern von jemanden aus dem Kraftwerk gelegt.“, fängt der Mann am Computer an zu erklären.
„Und der Kern liegt jetzt völlig blank.“, meint der andere.
„BITTE WAS?“, platzt es aus Jue heraus, „Was soll das denn heißen?! Was war denn mit dem wachpersonal?“
Der Mann bleibt ruhig vor ihr stehen und sagt sachlich „Denen ist nichts vorzuwerfen. Da wurde einfach ein Loch in der Security entdeckt. Der Täter ist Systemingenieur. Wie es aussieht, hat er das Durcheinander während der Programmierungen für den Millenium- Bug ausgenutzt und eine Falle installiert. Als die zuschnappte, legte er während des Systemabsturzes die Bombe.“
Die eisblaue Igelin wiegt den Kopf hin und her, „Und wo ist er jetzt?“
„Er ist tot.“, ist die Antwort des Mannes, der am Computer sitzt und Jue anschaut, „Nach dem er sie gelegt hatte, zerstörte er alle Kühlleitungen, damit niemand an den Reaktor rankommt.“
„Und um den Kern herum ist jetzt alles verstrahlt?“, fragt Jue vorsichtig nach.
Der Mann, der ihr Gegenübersteht nickt und schaut ihr jetzt in ihre saphirblauen Augen „Der Täter ist an der Strahlung gestorben. Er muss den Selbstmord geplant haben. Das Motiv ist noch unklar.“
Jue schaut weg und fragt langsam: „Was passiert bei einer Detonation?“
Der Wissenschaftler steht jetzt vom Computer auf und sagt „Nun…dann käme es zur Kernschmelze und der Reaktor würde zerstört….“
„Es gäbe eine Katastrophe wie in Tschernobyl.“, sagt jetzt der andere noch dazu.
Der Wissenschaftler ergänzt noch: „Nur dass Tschernobyl mitten im Nichts lag und dieses Kraftwerk 100 km von der Hauptstadt entfernt ist. Sollte es zur Detonation kommen……“, weiter spricht er nicht, weil sich alle drei denken können, was dann passiert.
Ein schweigen macht sich in dem Labor breit.
Bis der Wissenschaftler es nach einem schnellen Blick auf die Uhr wieder bricht.
„Uns bleiben noch 20 Minuten. Sie werden sich dem Reaktor im Schutzanzug nähern. Machen Sie sich sofort fertig.“
Als die eisblaue Igelin reingeschlüpft ist, staunt sie „Das ist ja wie ein Raumanzug.“
Ein großgewachsener Mann mit braunen Haaren kommt hinein und trägt denselben Schutzanzug, wie Jue.
„Perfekt schützen sie allerdings nicht.“, meint dieser.
Während der Wissenschaftler noch sagt: „Wenn sie sich länger als 30 Minuten in der Nähe des Kerns aufhalten, entspricht die Strahlung Atombombenniveau.“
Jue schluckt, nickt dann aber.
Sie will schon mit dem anderen Schutzanzugträger losgehen, als der Wissenschaftler die Igelin nochmal an der Schulter festhält.
„Legen sie den Anzug nicht in der Nähe des Kerns ab, andernfalls wären sie schon nach wenigen Minuten tot.“
Jue und der braunhaarige gehen los und nach einem kleinen Fußmarsch erreichen sie die riesige Bombe.
Die eisblaue Igelin kniet sich hin und betrachtet den Zünder.
„FINGER WEG!“, schreit der Mann, doch Jue lässt sich nicht beirren.
Jue staunt nicht schlecht, als sie den Zünder sieht.
„Das ist ein D- 17 Zünder der Marke Ashford!“, berichtet sie erstaunt, „Der kam 1994 zum ersten Mal in Atlanta zum Einsatz. Er hat zwei Netzsensoren sowie einen zusätzlichen Sprengsatz am gerät selbst. Deshalb lässt er sich auch nicht auseinandernehmen. Das ist der Modernste Zünder, den es gibt!!! Damals in Amerika wurde die Bombe dank eines anonymen Anrufers früh entdeckt . Doch selbst das FBI konnte nichts ausrichten. Ein ganzes Hochhaus ging hoch.“
„Verdammte scheiße!“, sagt der Mann.
Jue stoppt.
„Was ist los?“, fragt der braunhaarige.
Die eisblaue dreht sich zu ihm „Ich habe den flüssigen Stickstoff in der Tasche gelassen. Tut mir Leid. Geh zurück und hol ihn.“
Der Mann nickt und rennt los.
Nach kurzer Zeit kommt er wieder den Gang zur Bombe entlang und sagt „In ihrer Tasche war gar kein flüssiger Stickstoff. Ich hab mir welches aus dem Werk genommen.“
Er steht vor der stählernen Tür? „Hä? Verschlossen? Verdammt“
Nun schlägt er gegen die Tür, doch Jue reagiert nicht.
Die eisblaue Igelin bastelt in der zeit an der Bombe rum.
„verdammt!“, sagt sie nach geraumer Zeit, „Unter diesem Helm kann ich nichts sehen.“
Schon gleiten ihre Hände an den Anzug. Doch sie erinnert sich an die Worte des Wissenschaftlers und das er gesagt hat, dass sie den Anzug nicht abnehmen darf.
„Wenn es doch nur ein einzelnes Hochhaus wäre.“, sagt sie sich, „Doch die ganze Welt…oder das, was noch von ihr übrig ist, ist in Gefahr.“
Also setzt sie den Helm ab und zieht den oberen Teil ihres Anzuges aus.
Jue überlegt „So lange der flüssige Stickstoff die Sensoren lahmlegt, hole ich mithilfe des Endoskops die Kabel raus und überbrücke alles mit einem Stromkreis.“, sie holt tief Luft, „Dann mal los.“
Sie bastelt eine Weile dran rum und freut sich „Te he he! Ein Kinderspiel! Das ist alles machbar. Die vom FBI haben nichts drauf….momentmal. Macht mich das dann nicht zur besten der Welt?“
Plötzlich aber fängt an Blut aus ihrer Nase zu laufen.
Ihre Schmerzen werden immer größer und sie krümmt sich.
„Verdammt! Ich sitzt hier direkt vor der Bombe und mein Körper macht schlapp.“
Doch trotz den Schmerzen verbindet und trennt sie weiter Kabel.
Das Blut fließt nun ihren ganzen Körper entlang und sie weiß nicht, wie lange ihr Körper das noch durchhält.
Grace war schon auf dem Weg zum Untergrund. Doch Gewissensbisse Plagten sie. Also drehte sie um und jetzt steht sie vor dem Kraftwerk.
„Ich muss ihr helfen.“, beschließt die gelbe Igelin und tritt in das Labor ein, wo zwei Männer versuchen ein Schloss zu knacken.
„Wo ist meine Schwester?“, fragt Grace streng.
Der eine Mann dreht sich um „Sie hat sich verbarrikadiert.“
Und Grace bleibt der Atem im Hals stecken. Denn sie kann sich denken, weshalb Jue sich selbst mit der Bombe eingesperrt hat. Sie will der Welt und sich selbst Beweisen, dass auch Tiere zu etwas taugen.
„Meine Finger. Ich spüre sie nicht mehr“, stellt die eisblaue Igelin erschrocken fest.
Sie ist voller Blut und hat keine Hoffnung mehr.
Weinend kauert sie sich zusammen „So sollte es doch nicht Enden. So nicht.“
„Ich hätte nur noch den schwarzen Draht durch trennen müssen und ich hätte es geschafft.“
Sie schaut noch mal auf ihre Hand.
„Doch ich kann nicht mal mehr die Zange halten.“
Wieder krümmt sie sich am Boden und die schmerzen werden immer schlimmer. Sie verliert mehr und mehr Blut und sie weiß nicht, was sie noch tun kann.
„SCHEI*E!!!“, brüllt sie laut, beugt sich mit dem Oberkörper zu dem Sensor und beißt den Draht durch. Mehrere Zähne fliegen ihr aus dem Mund und sie bleibt bewegungslos am Boden liegen.
Währenddessen hoffen im Labor alle darauf, dass Jue noch lebt und es schafft.
Langsam zählen sie den Countdown runter und kneifen die Augen zusammen.
„5.“ „4“ „3“ „2“ „1“
Und als nichts passiert, atmen sie auf.
„Jue!!!“, schreit Grace.
„Bitte beruhigen sie sich. Wir werden das System ausschalten und neu starten. Dann ist die Tür automatisch auf.“, versucht der Wissenschaftler Grace zu beruhigen.
Doch der andere meint: „Das dauert allerdings noch 30 Minuten. Bis dahin wird Ihre Schwester vermutlich…….“
Grace reißt ihre schwarzen Augen auf und brüllt „NEIN! ES MUSS DOCH NOCH EINE ANDERE MÖGLICHKEIT GEBEN!“
„Nun. Die gibt es.“, meint der braunhaarige, „Man könnte durch einen der versiegelten Abwasserkanäle hinein kommen. Aber die sind so schmal, dass man da mit dem Schutzanzug nicht reinpasst. Man würde ganz sicher verstrahlt werden.“
Grace nickt „Wo muss ich hin?“
Der andere Mann, der bis jetzt zu Grace noch gar nichts gesagt hat, antwortet: „ Wenn sie von Block F2 aus die Sperre lösen, dann kommen sie rein.“
Doch der Wissenschaftler dreht sich schlagartig um „Glauben sie etwa, ich gebe Ihnen die Erlaubniss dazu, wenn Sie dabei umkommen?“
Grace dreht sich um und läuft los „Ich brauche keine Erlaubnis.“
Jue schleppt sich noch etwas von der Bombe weg. Sie hat es tatsächlich geschafft. Sie hat die Welt gerettet. Zumindest das, was noch von ihr übrig ist.
Sie setzt sich an die Wand und winkelt mit letzter Kraft ihre Beine an und weint. Doch ihre Tränen sind voller Blut und kommen schon fast plätschernd auf den Boden auf.
Sie hat so ein dröhnen im Kopf und weiß, dass das das letzte ist, was sie hören wird.
„Tut mir leid.“, weint sie unter blutenden Tränen.
„Ich Schaffs nicht.“
Sie hört etwas klackern, doch um sie herum ist alles nur noch schwarz.
Das klackern wird immer schneller und jetzt spürt sie einen Arm, der sie streichelt.
Jue würde so gern die Augen aufmachen, doch alles ist schwarz. Sie spürt nur das streicheln und hört Worte, die in ihren Ohren einfach keinen Sinn finden wollen.
Grace streichelt ihre Schwester. Das hat sie damals, als Kind, schon geliebt. Auch wenn Sie die ältere war. Sie war immer etwas kindlicher. Doch seit dem Tod ihrer Eltern hatte sich Jue immer weiter in sich zurückgezogen. Und sich dann für Bomben und deren Entschärfung interessiert, weil ihre Eltern bei einem Bombenhochgang ums Leben gekommen waren.
Die gelbe Igelin streichelt ihre Schwester weiter und weiter und singt ein Lied, welches sie noch von ihrer Mutter kennt.
Auch, als sie anfängt schmerz und Blut zu spüren und weiß, dass ihre Schwester schon längst tot ist, singt sie weiter.
Bis zu ihrem letzten Atemzug.
„Und weil diese beiden Igelinnen alles dafür gegeben haben, dass diese Welt weiterhin existiert, habe ich euch nach ihnen benannt.“
Ich sehe meine Töchter an „Grace für Stärke und Jue für Mut und Tapferkeit.“
Wörter: 2.846
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The End of all
Die letzten Ruinen der einst so belebten Stadt Robotropolis wirken abschreckend im kalten Mondlicht der Nacht. Schnaufend und leise vor sich hinfluchend flüchtet eine kleine Gestalt über die Dächer jener. In dieser erdrückenden Stille hat die junge Igelin das Gefühl, man könne ihre Schritte kilometerweit hören. Ein kreischen hinter ihr lässt sie kurz einen Blick über ihre Schulter zurückwerfen, bevor sie noch schneller wird. „Verdammt, ich bin zu langsam.“, schimpft sie leise vor sich hin, als ein verängstigtes wimmern in ihrem Arm sie nach unten, in das Gesicht eines kleinen rosanen Hasenmädchens blicken lässt. Dieses hält ein Bündel an sich gedrückt und sieht die weiße Igelin mit den roten Haaren ängstlich an. „Keine Angst Kleine, ich passe schon auf das die Plünderer dich nicht in die Hände bekommen.“ >>Irgendwie.<<, versucht sie die Häsin aufzumuntern und springt gerade von der Kante eines Hauses auf ein Dach, das vielleicht drei Meter entfernt ist. Doch in dem Moment, als sie mit dem rechten Fuss aufsetzen will ertönt ein Schuss und ein stechender Schmerz in eben diesem Knöchel lässt sie das Gleichgewicht verlieren und in die Gasse hinunterstürzen. Ängstlich drückt die rosane Häsin das kleine Bündel fester an sich, als die Igelin sie einer Hand loslässt um sich an dem Geländer einer alten Feuertreppe festzuhalten und sie mit der anderen an ihrem Gürtel festhält. „Keine Angst, ich hab dich aber halt das Baby gut fest. Ich lasse dich auf die Feuertreppe fallen.“, erklärt die Rothaarige ihr und beginnt sie mit dem Arm hin und her zu schaukeln und als sie genug Schwung hat, befördert sie die Kleinere auf einen uneinsichtigen Teil der Feuerleiter. „Bleib so dicht wie möglich an der Wand und bewege dich nicht!“, weißt sie das Kind an, als sie auf dem Dach die ersten Stimmen und Schritte hört. Dann holt sie erneut Schwung und springt durch das splitternde Fenster des gegenüberliegenden Hauses. Gerade so, das ihre Verfolger sie gezielt beobachten können.
>>Kommt und fangt mich<< fordert sie ihre Verfolger gedanklich heraus und flüchtet über das Treppenhaus, als plötzlich alles zu beben anfängt und ein Teil des Gebäudes, mitsammt ihren Verfolgern einstürzt. Als das Beben sich wieder beruhigt hat, macht sie sich auf den Weg zum Ausgang des Hauses. Dabei muss sie über etliche Trümmerstücke klettern, bevor sie endlich aus der Ruine heraus ist und sofort zu der Feuerleiter rennt, an der sie das kleine Mädchen zurückgelassen hat. Erleichtert bleibt sie am Rand der Gasse stehen und blickt zu der Kleinen rauf, der zum Glück nichts passiert ist. „Pass auf!“, ruft die kleine Häsin von oben plötzlich und panisch dreht die Weiße sich um, zieht noch während der Drehung eine 9-Millimeter aus ihrem Hosenbund und schießt einem roten Wolf in den rechten Arm, mit dem er ebenfalls eine Waffe auf sie gerichtet hat. „Vergiss es, so leicht lasse ich mich nicht töten.“, knurrt die Weiße und steckt die Waffe ein, ohne den verletzten Wolf aus den Augen zu lassen. „Komm runter Kleine, wir gehen.“, fordert die Igelin laut und lauscht den Schritten des Kindes auf der Treppe ganz genau.
„Wo willst du den schon mit einem Kind hin? Seit diesem verdammten Sonnensturm dreht sich der Planet nicht mehr, die Stromversorgung gibt es nicht mehr und überall wollen Plünderer diejenigen töten, die in ihr Gebiet eindringen. Es gibt keinen Ort, an den man gehen kann. Das ist besiegelt!“, lacht der junge Wolf, der vielleicht ein oder zwei Jahre älter als die Igelin selbst ist, laut und mit völlig irrem Blick. „ Vielleicht hast du recht und es gibt keine Chance auf ein Überleben, aber vielleicht gibt es dort draußen doch noch eine Möglichkeit nicht draufgehen zu müssen. Und so lange diese Möglichkeit besteht, werde ich nicht aufgeben nach ihr zu suchen Jared. Wir haben die letzten Wochen zusammen mit der Gang überlebt, schade das das jetzt vorbei ist.“, erklärt die Weiße kalt aber entschlossen und hebt das Hasenmädchen von der letzten Stufe der Feuerleiter, nimmt das kleine Bündel aus deren Arm und nimmt die Häsin an die Hand.
„Du Trixi, was ist wenn der Junge recht hat?“, fragt die kleine Häsin ängstlich. „Dann sind wir wenigstens alle drei zusammen und wer weiß, vielleicht habe ja auch ich recht und wir müssen doch nicht sterben.“, erklärt die Rothaarige und verfällt kurzzeitig in ihre Gedanken. >>Wer hätte gedacht, das die Welt und die Bewohner sich in 2 Wochen so sehr verändern können?<<
FLASHBACK zwei Wochen zuvor
„Mum, ich bin wieder da! Soll ich heute das Abendessen machen, oder wollen wir was Essen gehen?“, ruft die aufgeweckte weiße Igelin mit den roten schulterlangen Haaren aus dem Flur des kleinen Hauses am Rand der Stadt. Als sie keine Antwort bekommt, schaut sie sich skeptisch in der Wohnung um bis sie einen handgeschriebenen Zettel auf dem Küchentisch bemerkt. „Bin auf der Firmen-Weihnachtsfeier. Essen steht im Kühlschrank. Tschüss Mama“, liest sie leise und wirft einen Blick auf den Kalender an der Wand. „21.12.1012“, meint die Igelin leise und schaut zufällig aus dem Fenster. Die Sonne war gerade untergegangen und ein klarer Sternenhimmel ist zu sehen, als plötzlich einige seltsame Lichter den Nachthimmel erhellen. „Wow! Die sind ja schön!“, staunt die Rothaarige und geht vor das Haus um die Lichter besser sehen zu können. Völlig fasziniert beobachtet sie den Nachthimmel, bemerkt aber die Nachbarn der ganzen Straße, die ebenfalls vor ihre Häuser kommen und das spektakel betrachten. Kurz hebt sie die Hand um Jared, einen roten Wolfsjungen zwei Häuser weiter zu grüßen. Dieser grüßt zurück, als die Erde plötzlich stark zu beben beginnt und in der ganzen Stadt der Strom ausfällt. Panik macht sich unter den Bewohnern breit, bis ein alter Uhu plötzlich meint: „Keine Panik, das ist bei Sonnenstürmen schon mal möglich, das der Strom ausfällt. Ihr werdet sehen, spätestens übermorgen ist der Strom wieder da.“
FLASHBACK ende
Ruhig und immer wachsam geht die Weiße immer weiter nach Osten. Dabei haben sie und ihre beiden kleinen Begleiter, die letzten Häuser der Stadt schon lange hinter sich gelassen, als die kleine Häsin völlig überrascht meint: „Da vorne geht die Sonne auf!“ Leicht lächelnd antwortet die Weiße ihr: „Das Licht am Ende des Tunnels. Es scheint als wäre es doch nicht hoffnungslos gewesen, dem Sonnenaufgang entgegen zu gehen.“ Also folgt die kleine Gruppe dem Licht der aufgehenden Sonne, bis diese auf einer Höhe von 10 Uhr steht. Vor ihnen erstreckt sich eine Gebirgswand, die von Höhlen durchzogen ist. Gerade will die Weiße auf eine der Höhlen zugehen, als ein Schatten aus ihr hinausschießt und etwas in ihren Margen trifft. Während sie nach hinten geschleudert wird, packt sie sich das erstbeste, was sie erwischen konnte. Als sie auf den Boden aufschlägt spürt sie plötzlich ein weiteres Gewicht auf sich. Überrascht blickt sie in das Gesicht eines Fuchses in etwa ihrem Alter. „Alter, du hast nen ganz schönen Schlag drauf.“, meint sie anerkennend, bevor sie ihn mit Hilfe ihrer Beine von sich herunter befördert und den Schwung zugleich zum aufspringen nutzt. „Du bist auch nicht schlecht.“, grinst der Fuchs, als Trixi ihm die Hand hinhällt und ihm aufhilft. „Ich bin Trixi und komme aus Robotropolis. Die Kleine heißt Hope und das Kücken unserer Gruppe haben wir Angel genannt.“, stellt die Weiße sich und ihre beiden Begleiter vor. „Ich bin Mike und einer der Wachposten der Katakomben.“, erklärt der Fuchs und führt sie in die Höhlen hinein und immer tiefer unter die Erde. „Hier dürftet ihr auch vor der Strahlung der Atomkraftwerke sicher sein.“, überlegt die Igelin und sieht sich um. „Ja, das ist auch Sinn der Sache. Wir sind hier um die 80 Leute und müssen hier ein wenig aufeinander aufpassen und zusammenarbeiten. Schließlich ist das die einzige Möglichkeit zu überleben.“, erklärt Mike und führt die Gruppe in eine große Höhle, in der Stufen und Leitern in den Fels gehauen wurden, die in lauter kleinere Höhlen führen, welche Familien als Wohnungen benutzen. „Sieht aus, als wären wir endlich in unserem Paradies angekommen.“, erklärt Trixi und sieht zu Hope und der kleinen Angel hinüber, die sich bereits mit anderen Kindern in der Höhle zum spielen gefunden hat.
Wörter: 1.631
Also, ich hoffe ich bin dabei und ihr mögt meine Story.
LG --Rin--
Jeder macht Fehler.
Und der, der glaubt keine zu machen, macht den größten überhaupt
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